Siegel der Elisabethinnen Aachen
Schriftzug Schwestern der heiligen Elisabeth

Einmalige Gelegenheiten

„Donatus“

Alles begann ganz harmlos. „Wir suchen eine Schwester für einen Quiz über Nordrhein-Westfalen“, hatte Irgendjemand vom WDR im Kloster angerufen. Schließlich war es Schwester M. Johanna, die in den Quiz vom April bis Juli 2003 an 14 Donnerstagen für sich, das Elisabethkloster und eine neue Sicht auf Ordensfrauen entschied.

Donatus: das Gottesgeschenk...wird von Pater Vjeko gesegnet und danach in Dienst genommen.

Nicht nur den Hauptgewinn, ein schönes neues Auto, empfanden wir als Gottes Geschenk, und haben ihn darum „Donatus“ genannt. Es war das Ineinander-spielen von vielen wohltuenden Einflüssen: die exzellente Vorbereitung durch die Verantwortlichen, die die Sendereihe gestaltet haben. Nicht nur Schwester Johanna und die anderen Kandidaten, auch die Mitschwestern, die ins Publikum eingeladen waren, haben sich sehr wohl gefühlt. Die energiegeladene Truppe der Spieler  hat es geschafft, ihren Spaß am Spiel dem Publikum zu übermitteln und damit, wie es eine Zuschauerin schrieb: „uns in den letzten Wochen ganz viel Freude bereitet.“ Ja, es gab etwas zu lachen, und den besten Humor haben die Kandidaten bewiesen, die auch über sich selber lachen konnten. Viel Sympathie ist den Schwestern entgegengebracht worden, und sicherlich auch manches unverhoffte Gebet. Viele hatten zuhause „mitgeraten und mitgezittert“, und einfach, ganz parteiisch, zu der Schwester gehalten. Jedenfalls- am Ende gab es für das Elisabethkloster ein neues Auto, das, wie es sich für Menschen gehört, die wissen, dass alles Gute ein Geschenk ist, erst einmal durch einen Segen in Dienst genommen wurde. Die erste Fahrt mit „Donatus“ war für alle Schwestern ein Erlebnis, und wir feiern immer noch ein bisschen bei jeder Tour: in Erinnerung daran, dass „jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk von oben kommt, vom Vater der Gestirne, bei dem es keine Veränderung und keine Verfinsterung gibt.“ (aus dem Brief des Apostel Jakobus). Wir vertrauen ganz fest, das Gottes Segen alle, die diesen Wagen benützen, auf allen Wegen begleitet.

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50. Jahrestag der Heimkehr Mutter Apollonia’s

„Mutter Apollonia ist wieder zuhause – sie ist wieder bei uns!“

eine feierliche Prozession zur Krypta

So freuten sich 1953 die Schwestern, die erleben durften, wie ihre sterblichen Überreste in die Krypta des Mutterhauses eingebettet wurden. Fast 50 Jahre lang hatte die Schwesterngemeinschaft es schmerzlich vermisst, denn seit dem Abriss des ersten Gasthausklosters war sie auf dem Ostfriedhof beigesetzt. Früher hatte man sie in der Klosterkirche am Münsterplatz besuchen können, und das hatten nicht nur die Schwestern, sondern auch die alteingesessenen Aachener gern getan. Wussten sie doch, dass diese Frau zu Lebzeiten immer ein offenes Ohr für die Interessen der Armen und Kranken gehabt hatte. Und – dass sie ganz aus der Hingabe an Gott lebte. Da würde sie doch jetzt die nicht vergessen, die sich zuversichtlich an sie wenden, sondern bei Gott ein gutes Wort einlegen!

Wiederum 50 Jahre später, am 13. August 2003, hatten wir also das dringende Bedürfnis, das richtig zu feiern: Mutter Apollonia so nah und erreichbar unter uns zu wissen!

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Auf den Spuren Leonora’s

Aufbruch zu den Stätten der jugendlichen Leonora in Brabant

Leonora van Grevenbroek ist die Freundin gewesen, die Mutter Apollonia, ihrem Wesen, Denken und Streben am nächsten stand. Ihrer Treue und unermüdlichen Zuverlässigkeit verdanken die ersten Schwestern, und damit die ganze Ordensgemeinschaft, ihr wirtschaftliches Überleben. Sie stammt aus einer adeligen Brabanter Familie, und wird in deren Annalen als „Nonne zu Aachen“ geführt. Das ist sie jedoch nie gewesen. Aus Rücksicht darauf, das die junge Gemeinschaft eine versierte Vertreterin ihrer Interessen außerhalb des Klosters brauchte, ist sie nicht eingetreten. Sie hat sich dennoch das Wirken der Elisabethinnen zum Lebensinhalt gemacht. So finden wir in ihren Spuren auch unser eigenes Werden als Elisabethinnen wieder.

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