Siegel der Elisabethinnen Aachen
Schriftzug Schwestern der heiligen Elisabeth

Persönliche Ordensfeste jeder Schwester

Feste im Leben junger Schwestern

Die Aufnahme ins Noviziat, die „Einkleidung“

In unserer Gemeinschaft geht dem Noviziat ein Postulat voraus, das im Allgemeinen ein Jahr dauert. Nach dieser Zeit wird die Postulantin gefragt:

„Liebe Schwester, was erbitten Sie von Gott und der Kirche?“                           „Ich möchte die Lebensweise dieser Gemeinschaft kennen lernen und bitte Sie, mit mir zu prüfen, ob ich berufen bin, Christus in der Ordensgemeinschaft der Schwestern der hl. Elisabeth nachzufolgen.“

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Der Postulantin werden das Ordenskleid und der weiße (Braut-)Schleier der Novizin überreicht. Von diesem Geschehen her hat das Fest seinen Namen: „Einkleidung“. Nachdem sie das Ordenskleid angelegt hat, erhält die Novizin den Ordensnamen. „Liebe ..., ab heute tragen Sie den Namen Schwester M. ...!“

Die erste Profess

Zwei Jahre dauert nun das Noviziat. Es ist hauptsächlich der religiösen und geistigen Formung der Schwester gewidmet. Nach Abschluss des Noviziates bittet die Schwester, in die Ordensgemeinschaft der Schwestern der hl. Elisabeth aufgenommen zu werden:

„Ich erbitte Gottes Barmherzigkeit und Gnade, um Christus nachzufolgen, indem ich die evangelischen Räte beobachte nach der Regel und den Konstitutionen dieser Gemeinschaft.“

Sie wird intensiv nach ihrer Bereitschaft gefragt, sich durch die Ordensprofess noch stärker als durch die Taufe in Dienst nehmen zu lassen. Sie verspricht, in eheloser Keuschheit, in Armut und Gehorsam zu leben und unterzeichnet die schriftliche Beurkundung ihrer (zeitlichen) Gelübde. Danach werden ihr die Professzeichen übergeben: der (schwarze) Schleier, die Ordensregel und das Kreuz.


Die Ewige Profess

Nach weiteren sechs Jahren wird die Schwester zu den Ewigen Gelübden, in denen sie sich auf Lebenszeit an Gott und die Gemeinschaft bindet, zugelassen. Die Schwester bittet, Christus, dem Bräutigam der Kirche, ihrem Herrn, in unserer Gemeinschaft bis zum Tode nachfolgen zu dürfen. Alle, die diese Bitte gehört haben und an der liturgischen Feier teilnehmen, bestürmen jetzt den Dreifaltigen Gott und alle Heiligen, dass Gott seine Gnade über diese Schwester ausgießen und ihr helfen möge, das zu halten, was sie nun geloben will. Ausgestreckt vor dem Altar betet auch die Schwester, bevor sie die Ewige Profess ablegt.

Jubelfeste

Während des ganzen Ordenslebens werden die Professtage jeder Schwester in ihrer Kommunität, der schwesterlichen Lebensgemeinschaft, gefeiert. Besonders hervorgehoben werden dabei:

Feiert die Ordensgemeinschaft mit den neuen Schwestern die Freude über die Auserwählung Gottes und die Bereitschaft eines jungen Menschen, sich von Gott in Dienst nehmen zu lassen, so liegt der Schwerpunkt bei den Jubiläen eher auf der Dankbarkeit: der Schwester gegenüber, die in Treue Wort gehalten hat – und in tiefer Dankbarkeit Gott gegenüber, der sich in guten und bösen Tagen als der immer Größere, als der Wahrhaftige und Treue gezeigt hat.

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