Siegel der Elisabethinnen Aachen
Schriftzug Schwestern der heiligen Elisabeth

Ordensausbildung

Ein Ordensleben beginnt immer mit dem Anruf Gottes, den ein Mensch in sich verspürt. Dieser kann geweckt werden durch den gelebten Glauben anderer Menschen in der Familie, Schule, Pfarrei, Beruf – ganz konkret durch Christen, die ihr Leben aus der Nachfolge Christi gestalten. Vielleicht hat ein Wort aus der Heiligen Schrift mich tief getroffen? Oder die Begegnung mit einem armen, verlassenen, kranken, behinderten, alten, süchtigen Menschen läßt mich nicht in Ruhe? Oder – die Freude und die Dankbarkeit für alles, was mir an Gutem geschenkt ist, hat mich offen gemacht für ein Leben mit Gott...? So viele Menschen es gibt, so viele Zugänge gibt es zum Ordensleben.

die hl. Elisabeth war mit ihrem   ganzen Dasein offen                                                        für Gott und die Menschen

 

Habe ich die konkrete Gemeinschaft gefunden, die mir die Möglichkeit gibt, mein Leben im Dienst an Gott und den Menschen zu gestalten, dann ist es an mir, auf den Ruf Gottes zu antworten.
Das Leben in der Gemeinschaft der Elisabethinnen beginnt nach dem ersten Kennenlernen mit dem Einleben in die Gemeinschaft während der ersten Probezeit, dem Postulat. Es dauert ein halbes bis ein Jahr.

Daran schließt sich die intensive Einführung während des zweijährigen Noviziates an.              Zu Beginn des Noviziates erhält die neue Schwestern, als äußeres Zeichen der Zugehörigkeit, das Ordenskleid und den Ordensnamen.  

Die Novizin wird in den Geist und die Tätigkeit der Gemeinschaft eingeführt und nimmt am alltäglichen Gebet und Leben der Schwestern teil.
Hat sich aus der Erfahrung des Noviziates auf Seiten der Novizin und der Gemeinschaft der Wunsch bewährt, als Schwestern miteinander zu leben, so legt die neue Schwester nach dieser Zeit die ersten Gelübde ab. Diese "zeitlichen Gelübde" münden nach sechs Jahren in die Möglichkeit, sich in der "Ewigen Profess" auf Lebenszeit an Gott und die Gemeinschaft zu binden.

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