Siegel der Elisabethinnen Aachen
Schriftzug Schwestern der heiligen Elisabeth

100. Jubiläum der kanadischen Elisabethinnen

14.Mai 2011

Mit großer Freude gratulieren wir unseren kanadischen Mitschwestern in Humboldt, Saskatchewan zu ihrem 100. Gründungstag. Insgesamt 18 Elisabethinnen aus den verwandten Konventen in Aachen, Neuburg (D) und Linz an der Donau (A), Prag und Jablunkov (CZ) sowie Bratislava(SK) sind aus Europa aufgebrochen, um die Wertschätzung der Gemeinschaft auszudrücken.

Konvent der Elisabethinnen, Humboldt, Saskatchewan

Am Tag, als 1911 die ersten Pionierschwestern aus Klagenfurt in Österreich die neue Heimat und Wirkungsstätte erreichten,dem 14. Mai, feierte der Bischof von Saskatoon, Eminenz Donald Bolen den Gedenkgottesdienst mit den Schwestern.

Der Sonntagsgottesdienst am 15. Mai gehörte der Pfarrgemeinde, die es sich zur großen Ehre machte, "ihre Schwestern" zu feiern. 

Hier dazu ein aktueller Bericht:

"Wir hatten heute einen schönen Tag. Um 11 Uhr war die hl. Messe in der Pfarrkirche. Zuvor hat jede Schwester eine schöne dicke, frische Rose angesteckt bekommen. Dann sind wir feierlich in die Kirche eingezogen, die wahrscheinlich bis auf den letzten Platz besetzt war. Ehemalige Krankenpflegeschülerinnen in Examenstrachten und buntgewandete Männer, wahrscheinlich eine Ehrengarde, standen Spalier. Abt Peter und weitere Geistliche, auch ein Bischof, haben konzelebriert. Abt Peter trug das neue Elisabethmessgewand und hat sich feierlich den Gläubigen vorgestellt. Jeder hat es bewundert und sich daran gefreut. Das war ein Volltreffer. Der Chor hat zusammen mit der Gemeinde gesungen, auch deutsche Lieder. Es war ein wirklich schöner, liturgisch äußerst korrekter, Gottesdienst. Anschliessend war ein wunderbares Bankett zu Ehren der Schwestern. Die Schwestern wurden bedient, alle anderen mussten Schlange stehen. Es ging aber alles trotz dieser Menschenmenge total schnell. Es waren zusammen mindestens 300 Personen. Anschliessend folgten einige Reden, die teilweise sehr ergreifend waren. Die Schwestern sind bei den Menschen hier sehr, sehr geschätzt. Das Ganze hat bis in den Nachmittag hinein gedauert. Nach dem Abendessen sind wir noch eine grosse Runde durch Humboldt spaziert und haben uns die Häuser angesehen. Nun sind wir doch müde, wenn auch vom Feiern."

Der 16. Mai stand ganz im Gedenken an die heroischen Dienste der Pionierschwestern und der vielen, die schon in den Himmel vorangegangen sind. 95 Schwestern liegen auf dem Schwesternfriedhof im Humboldt begraben.

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