Siegel der Elisabethinnen Aachen
Schriftzug Schwestern der heiligen Elisabeth

Schwester M. Lucia legt ihre Ordensgelübde ab

 

Am 24.06.2012 legt Schwester M. Lucia Kardoss die Ordensgelübde in der Kirche "Franziskus Wundmale" in der Fö utca, Budapest ab. Damit erlaubt ihr der Erzbischof von Budapest-Esztergom, Péter Kardinal Erdö, zu der letzten noch lebenden Elisabethin aus dem alt-ungarischen Zweig dazu zu stoßen. Eine ungewöhliche Entscheidung, da die junge blinde Frau und die alte Schwester Ambrosia mehr als 50 Lebensjahre trennen. Zudem ist die 1785 von Wien aus gegründete Depandance der Elisabethinnen kirchenrechtlich nicht mehr existent, seit die Anzahl der Schwestern 2009 unter drei Mitglieder sank. Schwester Ambrosia, die letzte von diesem Konvent, wurde jedoch immer vom Aachner Mutterhaus unterstützt; auch durch die Filale der Aachener Schwestern in Budapest, die das Blindenheim führen.

Die beiden Schwestern M. Anna und M. Judit denken zugleich an den Übertritt in diese alte ungarische Gemeinschaft der Elisabethinnen, um deren völliges Aussterben zu verhindern. Dazu müssen sie von den in unserer und auf unsere Aachener Ordensgemeinschaft im Jahr 2000 abgelegten Ewigen (auf Lebenszeit) Gelübden dispensiert werden. Einen Antrag dazu haben die Schwestern über Kardinal Erdö beim Aachener Bischof, Dr. Heinrich Mussinghoff, im Mai 2012 eingereicht.



 

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