Siegel der Elisabethinnen Aachen
Schriftzug Schwestern der heiligen Elisabeth

Jubilarinnen des Jahres 2017

 

Schwester M. Bernadette Gölden ist 70 Jahre Schwester der Hl. Elisabeth, für 60 Ordensjahre danken wir mit Schwester M. Edburga Birbacher und Schwester M. Angelika Teichmann; 25 Jahre Profess in der Ordensgemeinschaft der Elisabethinnen hat Schwester M. Johanna Koch

Die gemeinsame Feier des diesjährigen Ordensjubiläums findet am 07. Oktober mit einem festlichen Gottesdienst um 10:00 Uhr in der Klosterkirche des Mutterhauses, Preusweg 2 in Aachen statt.

Eintritt am 03. Oktober 1947:

Schwester M. Bernadette war schon immer ein besonderer Glücksfall für unsere Gemeinschaft... Geboren 1921 in Drove bei Düren, musste sie bis nach dem 2. Weltkrieg warten, um ihre Berufung zur Ordensfrau leben zu können. Ihre Erste hl. Profess legte sie am 11.04.1951 ab und am 15.Oktober 1956 die Ewigen Gelübde. Inzwischen hatte sie das Fröbelseminar als Kindergärtnerin abgeschlossen und die missio canonica erworben. Bis 1965 war sie für die jungen Angestellten  im Elisabethkloster zuständig und in der Verwaltung Mutterhaus tätig, bevor sie 1965 ins Elisabethkrankenhaus nach Rheydt wechselte, wo sie von 1966 - 1969 Oberin war. Im Oktober 1969 wurde sie zur Generaloberin gewählt und war dies 18 Jahre lang. Ihre tiefe Spiritualität und ihr großes Engagement halfen ihr, die Ordensgemeinschaft nach dem II. Vatikanischen Konzil verantwortungsbewusst und zukunftsweisend zu leiten. Danach ging sie in das Seniorenheim St. Josef-Stift in Aachen, um zunächst als Oberin und Heimleitung, später in allen anfallenden Diensten für die alten Menschen da zu sein. Seit 2001 ist Schwester M. Bernadette wieder im Mutterhaus. Trotz ihres hohen Alters nimmt sie an allen Gebets - und Tischzeiten teil und kennt nur einen Grund zum nicht-Glücklich-sein: wenn sie niemanden helfen kann.

Eintritt am 03. Oktober 1957

Schwester M. Edburga legte am 20.10.1960 die erste, am 12.November 1966 die Ewigen Gelübde ab. Mitte der 60ger Jahre erlernte sie die Krankenpflege in der Goethestraße, Aachen und war zunächst gut 10 Jahre im Dürener Krankenhaus eingesetzt, und danach 25 Jahre als Kranken- und Stationsschwester im Elisabeth-Krankenhaus in Mönchengladbach-Rheydt. Von 2000 – 2006 betreute sie alte Menschen im ordenseigenen Seniorenheim St. Josef-Stift. Seit Juli 2006 ist sie verantwortlich für die kleine Schwesternkommunität in Neuss. Sie ist die tragende Säule für die in Neuss verbliebenen Alexianerbrüder gewesen, die nun nach dem Tod von Bruder Wunnibald, den sie pflegte, fortgehen. Bis vor kurzem war sie in der Armenspeisung der Brüder aktiv und ist gesundheitlich für ihr Alter gut gestellt. Schwester Edburga wird bald einen neuen Lebensabschnitt beginnen, da die Schwestern von Neuss nach Aachen heimkehren.

Eintritt am 08.10.1957

Schwester M. Angelika legte am 20.10.1960 die erste, am 12.November 1966 die Ewigen Gelübde ab. Mitte der 60ger Jahre erlernte sie die Krankenpflege in den Klinischen Anstalten  Aachen und war 35 Jahre im Elisabeth-Krankenhaus in Mönchengladbach-Rheydt als Kranken-und Stationsschwester für die Patienten da. Von 2001 – 2007 betreute sie alte Menschen im ordenseigenen Seniorenheim St. Josef-Stift. Seitdem ist sie an der Klosterpforte des Mutterhauses für alle Anrufer und Gäste  des Elisabeth-klosters die erste Ansprechpartnerin. Ihre liebenswürdige, vom Gebet getragene, stille Art macht sie zu einer freundlichen Gesprächspartnerin. Ihr Fleiß ist ungebrochen bei dieser Aufgabe, wofür wir Schwestern und die Gäste sehr dankbar sind.


Erste hl. Profess am 04.10.1992

Schwester M. Johanna feiert am 13.08.2017 zusammen mit der Neuprofesse Sr. M. Thea.

Wir danken gemeinsam Gott für die Gnade, das 25-jährige Professjubiläum von Schwester M. Johanna feiern zu dürfen. Wir freuen uns alle, gemeinsam aufzubrechen in eine Zukunft mit Gott für die Menschen.

Von Schwester M. Johanna kann man sagen, dass Mutter Apollonias Werk sie begeistert und erfüllt. Dass sie sich sehr intensiv damit auseinandersetzt und versucht, ihre Idee umzusetzen im Jetzt und Hier und in die Zukunft hinein. Damit reiht sie sich ein in das Wirken so vieler Schwestern, die es vor uns getan haben, durch die mit ganz viel froher Schaffenskraft das Samenkorn, das vor 395 Jahren ausgebracht wurde, sich vielhundertfach vermehrt und immer wieder Früchte trug. Und wie wir wissen, geht das nicht, ohne dass es in die Erde fällt und stirbt.

Mutter Apollonia und all die vielen Schwestern mögen uns helfen, den kostbaren Schatz, den wir gefunden haben, nicht nur zu bewahren, sondern dass wir Zeichen sind dafür, dass auch heute Nachfolge Christi möglich ist und froh machen kann. Das zu leben sind wir berufen und danken Schwester M. Johanna für ihre Treue und Dasein von ganzem Herzen!














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