Siegel der Elisabethinnen Aachen
Schriftzug Schwestern der heiligen Elisabeth

Jubilarinnen des Jahres 2018

Schwester M. Juliane Vogt,

geboren am 07.10.1931 in Hontheim bei Prüm - Bistum Trier, ist am 1. Mai 1953 in die Gemeinschaft der Schwestern der hl. Elisabeth eingetreten und  legte ihre 1. Profess am 5. Mai 1956 ab.

Nach dem Noviziat erlernte sie die Krankenpflege in den Städtischen Krankenanstalten Aachen (Elisabeth-Krankenhaus in der Goethestraße) und war anschließend von 1958 bis 1975 im Krankenhaus Düren tätig. Danach übte sie die Krankenpflege mehr als 25 Jahre im Elisabeth – Krankenhaus in Mönchengladbach–Rheydt aus.

Als die Schwestern diesen Aufgabenbereich verlassen mussten, ging sie mit 70 Jahren 2001 in das St.– Josef–Stift und übernahm sie Pflege und Betreuung der Senioren – Im  Zuge des Umzuges der Senioren in das neben dem Mutterhaus gelegene „Klosterstift Radermecher“ 2008 kam auch Schwester Juliane nachhause in das Mutterhaus. Hier - und das trotz ihres eigenen hohen Alters – sorgt sie samt Schwester Gabriele für die hilfs- und pflegebedürftigen Mitschwestern.

Ihr Dasein ist geprägt vom Leitspruch der hl. Elisabeth:

„Wir müssen füreinander da sein, weil Gott uns gezeigt hat, dass Er für uns da ist.“

Besonders liegt ihr die würdige Gestaltung des Gottesdienstraumes am Herzen, der sie sich mit viel Liebe und Geschick widmet. Schwester Juliane erfreut sich guter Gesundheit und eines wachen Geistes und nimmt am Gemeinschaftsleben und dem Chorgebet aktiv teil.

   



Schwester M. Eugenie  

* 1926 in Dülken geboren,

+ 24. März 2018 legte an dem Tag, als 1228 die hl. Elisabeth in der Eisenacher Franziskanerkirche ihre ergreifenden Gelübde ablegte, ihr Leben in Gottes Hand zurück.

Am 03.Mai 2018 hätte sie auf 65 Ordensjahre in unserer Gemeinschaft zurückgeblickt. 

Schwester M. Eugenie wurde nach dem Noviziat in unserer Ordensgemeinschaft zur Krankenschwester und zur Lehrerin der Krankenpflege ausgebildet und leitete die Krankenpflegeschule der Städtischen Krankenanstalten Aachen von 1959 – 1983. Nach dem Umzug von der Goethestraße in das Neue RWTH-Klinikum war sie dort  noch etliche Jahre in der Seelsorge tätig, und trug so auf andere Weise, aber aus dem gleichen Geist die Sorgen und Nöte der Kranken mit. Das Wort unserer Patronin, der heiligen Elisabeth, leitete sie: „Wir müssen die Menschen froh machen!“

1993 wurde sie als Oberin nach Viersen – Bockert in das Hermann–Josef–Altenheim entsandt, wo sie die Zeit bis zur Schließung des Hauses verblieb. Danach war sie wiederum im Aachener Mutterhaus, und setzte sich vielfältig ein, vor allem an der Pforte, als Stadtschwester und in der Armenspeisung. Von 2008 bis 2015 verstärkte sie den letzten Konvent in Kerkrade. Am Ende lebte sie drei Jahre auf der Schwesternwohnstation und ließ ihr reiches Lebenswerk Revue passieren. In all diesen Ordensjahren war ihr das Gebet Heimat und Stütze, um in der Nachfolge Christi weiterzugehen. So traf man Schwester M. Eugenie bis in ihre letzten Lebenstage gerne in der Anbetungskapelle an.

Da sie so plötzlich heimgerufen wurde, haben wir alle noch nicht recht realisiert, dass ihr Platz bei der Gebets- und Tischgemeinschaft nun leer bleiben wird. Daher möchten wir unsere Mitschwester und uns mit einem Wort aus dem gerade abgeschlossenen Generalkapitel in das Gebet aller, die Schwester M. Eugenie schätzten, empfehlen:

Vater im Himmel,

Lob und Dank sei Dir allezeit

dass Du uns berufen hast,

Deine Kinder zu sein.






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