Internationales Zusammenleben im Elisabethkloster

02. Feb 2026

Internationales Zusammenleben im Elisabethkloster

Schwestern aus Kenia, Nordindien und Tansania leben mit den Elisabethinnen zusammen im Mutterhaus am Preusweg

Wir freuen uns, dass mit uns Schwestern der hl. Elisabeth viele internationale Ordensleute das Elisabethkloster beleben und bewohnen. Die beiden indischen Konvente „Franciscan Sisters Our Lady of Grace“ und „Franciscan Sisters Immaculate Heart of Mary” sind bereits 2021 bei uns eingezogen. Sie sind im Franziskushospital, nur 500 Meter entfernt, in der Krankenpflege tätig.

Dazu dürfen wir Schwester Rose Cherono aus Kenia willkommen heißen. Sie ist Mitglied der Kleinen Schwestern vom heiligen Josef - Afrika (LSSJ-J), einer katholischen, ebenfalls franziskanischen Ordensgemeinschaft von Frauen, die 1872 von Msgr. Peter Joseph Savelberg in Heerlen, Niederlande, gegründet wurde. Die Kongregation kam in die ostafrikanische Region und ist seit 1963 in Kilgoris ansässig. Weitere Informationen sind zu finden unter: https://motherodavtc.org/lssja oder https://www.facebook.com/LSSJ2021/ Schwester Rose ist, wie Schwester Anisia, für Missio als Projektpartnerin tätig.

Schwester Anisia Ferdinand wurde von der Kongregation der Schwestern der heiligen Theresia vom Kinde Jesu entsandt, einer Diözesankongregation, die zur Diözese Bukoba in Tansania gehört. Sie wurde am 13. Dezember 1932 von Bischof Burchard Huwiler (White Father) gegründet und ist allgemein als St. Theresian Sisters of Bukoba oder "Bathereza" bekannt. Zurzeit haben sie 429 Mitglieder, 385 Mitglieder mit Ewigen Gelübden und 44 Mitglieder im Juniorat, sowie 16 Novizinnen, 29 Kandidatinnen und 36 Anwärterinnen. Die multinationale und multistammesbezogene Kongregation hat Mitglieder aus Tansania, Kenia, Uganda, Burundi und Ruanda. Diese Mischung aus verschiedenen Stämmen und Nationen stärkt sie in ihrer Leidenschaft, zur Ehre Gottes in der ganzen Welt zu evangelisieren. Weitere Informationen: https://stheastafrica.org/

Schwester Archana Seema schließlich ist Mitglied der Kongregation der Schwestern vom Heiligsten Herzen, einer Ordensgemeinschaft jesuitischer Prägung. Deren Generalat befindet sich im Sacred Heart Generalate, Balupar, Sadaquat Ashram P.O., Patna, Bihar, unter der Leitung von Generaloberin Sr. Josetta. Schwester Seema arbeitet an ihrer Dissertation an der RWTH Aachen zum Thema Migration auf Grundlage des biblischen Buches Ruth. Sie ist bereits im Februar 2025 in Aachen angekommen und wollte zunächst sieben Monate bleiben. Inzwischen fühlt sie sich so wohl in unserem Kloster, dass sie vorhat, bis mindestens 2028 zu bleiben.


Wir freuen uns über die kulturelle und spirituelle Vielfalt in unserem Kloster. „Manchmal bebet das Haus vor Gebet“, sagte kürzlich eine Schwester. Gut, dass unser Herrgott alle Sprachen, ob laut oder leise, versteht.


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