Jubelfest 2021

06. Aug 2021

Jubelfest 2021

Ordensjubiläen 2021

Einmal im Jahr feiern unsere Schwestern das Ordensjubiläum. In diesem Jahr haben zwei Schwestern ihr 65. Und eine das 60. Ordensjubiläum erreicht. In der Profess haben sich die Schwestern Gott und der Gemeinschaft versprochen in jungfräulicher Keuschheit, in Armut und im Gehorsam zu leben. Das Jubiläum bekräftigt dieses Versprechen in besonderer Weise.

Schwester M. Gregoria

65. Ordensjubiläum

Schwester M. Dionysia schaut auf ein reich gefülltes Ordensleben zurück und darf in diesem Jahr ihr 65. Ordensjubiläum feiern. Sie lernte die Elisabethinnen in der kleinen Filiale in Übach-Palenberg kennen, wo sie aufgewachsen war. Nach Ihrer ersten Profess 1959 wurde sie zur Krankenschwester ausgebildet und in den Städtischen Krankenhäusern in Aachen und Rheydt eingesetzt. Später war sie fast 40 Jahre im Elisabethstift Kerkrade in der Altenpflege tätig. Sie vertraute immer darauf: „Ist unser Vornehmen der Wille Gottes, so wird Gott nicht in sich uneins sein“, wie Mutter Apollonia sagte und lebte im Vertrauen auf Gottes Vorsehung. Ihren Lebensabend verbringt sie nun im Mutterhaus der Gemeinschaft. Heute ist sie selber pflegebedürftig und findet Frieden und Zuversicht im Gebet und in der Gemeinschaft ihrer Mitschwestern.


Schwester M. Perpetua

Schwester M. Veronika begann ihr Ordensleben unter dem Schutz Mariens am 01. Mai 1956. Nach ihrer ersten Profess machte sie zwei Ausbildungen: zur Krankenschwester und zur Diätassistentin und wurde vielfältig eingesetzt sowohl im Krankenhaus Rheydt, im Seniorenheim St. Josef-Stift als auch im Mutterhaus in der Betreuung der kranken und alten Menschen. Sie schöpft bis heute aus der Quelle des Gebetes und kann am Gemeinschaftsleben teilnehmen und weiß: „Der Lohn für alles wird Gott mit sich selbst sein.“ (Mutter Apollonia Radermecher).  Wie Maria hat Schwester M. Veronika die Antwort auf den Anruf Gottes in ihrem Leben treu entwickelt von der Verkündigung bis zum Stehen unter dem Kreuz Jesu.

Schwester M. Irene

50. Ordensjubiläum

Schwester M. Irene war bereits examinierte Kinderkrankenschwester, als sie die Schwestern der hl. Elisabeth kennenlernte. Am Fest Mariä Verkündigung 1971 trat sie in die Ordensgemeinschaft ein und war nur im kanonischen Jahr im Mutterhaus. Fast 43 Jahre lebte und wirkte sie im Elisabethstift Kerkrade, wo zum Konvent ein Kinderhort, zunächst noch mit Vorschule, und ein Seniorenheim gehörte. Dort nahm sie viele verschiedene Aufgaben wahr, in der Pflege, der Küche und schließlich als Oberin. Mit der Auflösung dieser traditions-reichen Filiale 2016 kam sie in das Mutterhaus nach Aachen. Seither kümmert sie sich im das Archiv. Schwester M. Apollonia trägt den Namen der Ordensgründerin, deren 450. Geburtstag die Gemeinschaft in diesem Jahr feiert. Von ihr stammt das Wort: „Große Wohltat hat Gott uns erwiesen durch Euer Liebden herzliche Treue, die, wie ich hoffe, aus Liebe zu Gott auch beständig bleiben soll.“ Für diese Treue zu ihrer Berufung danken wir Schwester M. Apollonia und wünschen ihr auf dem weiteren Weg in unserer Gemeinschaft ein offenes Herz für die Liebe Gottes, ein offenes Ohr für die Stimme des hl. Geistes und Gottes reichen Segen.

Mit großer Dankbarkeit schauen die Schwestern auf  50 und 65 Jahre in der Gemeinschaft zurück mit aller Freude, aber auch mit allem Schweren. Die Welt braucht Menschen wie diese Schwestern, die eine Leuchtspur hinterlassen und so anderen Mut geben, der Liebe Gottes zu trauen. 

Unseren Jubilarinnen wünschen wir Gottes Segen und freuen uns mit an diesem Fest.

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